Vom Murbodenhüttl zunächst etwa 50 Meter zurückgehen und nach der Zimitzbrücke rechts auf den Forstweg abbiegen. Der markierte Wanderweg verläuft oberhalb des Zimitz-Bachs in Richtung Norden. Nach rund 1,5 Kilometern bietet sich die Möglichkeit, zu einem beeindruckenden Wasserfall abzusteigen. Besonders zur Schneeschmelze oder nach kräftigen Regenfällen stürzt das Wasser mit voller Wucht in die Tiefe – ein faszinierendes Naturerlebnis.
Weiter führt der Wanderpfad unterhalb des Reichensteins (1.913 m) sanft bergauf, immer entlang des plätschernden Zimitz-Bachs. Der Bach wird zweimal überquert, bevor sich das Tal zu einem weitläufigen Kessel öffnet. Hier liegt auf 983 Metern die idyllische Zimitz-Alm, eingebettet in die alpine Landschaft.
Für den Rückweg bietet sich eine Rundwanderung über die Gößler Schwaiberalm an. Dazu geht es zunächst ein kurzes Stück nach Norden, dann rechts der Markierung folgend auf dem Weg Nr. 213 bergauf. Vorbei an der Jagdhütte auf 1.113 Metern verläuft der Steig weiter zur Gößler Schwaiberalm. Nach einem Kilometer abwärts führt der Weg zur Schachen Schwaiber, bevor er auf eine Forststraße trifft. Diese schlängelt sich talwärts bis zum Ortsteil Schachen. Dort geht es etwa 200 Meter entlang der alten Mühle zur Forststraße, der man nach links folgt, um nach kurzer Zeit wieder den Ausgangspunkt zu erreichen.